Unterwegs in die nächste Dimension

2012 – ein Jahr, das viele aufgrund des endenden Maja-Kalenders gern mit dem Untergang der Welt verbinden… ganz unmöglich scheint es zwar nicht, wenn man all die kleinen und großen Katastrophenmeldungen unserer Zeit bedenkt. Statt unterzugehen scheint sich unsere Welt aber vielmehr zu verändern. Manche sprechen vom Eintritt in ein neues Zeitalter, in eine neue Zivilisation. Ich bin gespannt!

Die Welt ändert sich und wir ändern uns mit ihr. Ein spannender Begleiter für dieses Abenteuer ist das Buch „Unterwegs in die nächste Dimension“ von Clemens Kuby. Es ist ein bemerkenswertes Buch über die Kraft des Geistes. Ein Buch, das Lust macht, mit seinem Geist auf Reisen zu gehen.

Kuby beschreibt, wie es ihm gelang, im Dialog mit der Seele seine Selbstheilungskräfte so weit zu aktivieren, dass sich seine Lähmung zurückbildete und die Ärzte von einem Wunder sprachen. Er berichtet von seiner Reise zu Heilern und Schamanen und stellt dabei fest, wie viele verschiedene Wege – letztlich immer durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte – zu tiefem Glück führen.

Im Prolog des Buches schreibt Kuby: „Jeder, der den Entschluss fasst, sein Weltbild zu ändern, findet seine Wegweiser. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, jeder folgt seiner Wahrheit.“ Will sagen: alles ist relativ. Wer seine Wahrheit als die einzig richtige beansprucht, vergisst, dass alles, was wir denken, sehen, hören in eine Geschichte eingebettet ist, an die wir glauben und die unsere eigene Wahrheit repräsentiert.

Die Gehirnforschung hat gemessen, dass unsere Sinne im besten Fall 9% zur Wahrnehmung beitragen. Über 90% eines Eindrucks speist sich aus unserem Inneren. Unser Gehirn schafft sich in jeder Sekunde seine eigene Realität – es sind unsere eigenen Interpretationen, Urteile und Weltanschauungen. Das, was wir für eine objektive Wirklichkeit halten möchten, ist eine Projektion unseres Geistes.

Kuby zieht in seinem Buch den Schluss, dass der Geist stärker ist als die Materie und dass wir unser Wohlbefinden selbst steuern können. Den Grund für ungute Gedanken, schlechte Gefühle und körperliches Leiden suchen wir normalerweise nicht in unserem Inneren, sondern in den äußeren Umständen. Oft hindert uns unser Ego daran, unser Vorhaben oder unsere Sicht auf die Dinge zu ändern und für uns selbst Verantwortung zu übernehmen.

Unsere Ideen, Sehnsüchte und Wünsche sind unser stärkster Antrieb – damit können wir unser Schicksal selbst formen. Das beginnt damit, dass aus unseren Gedanken Worte werden und diese Worte zu Handlungen führen. Handlungen werden wiederum zu Gewohnheiten, Gewohnheiten bilden unseren Charakter und unser Charakter wird zu unserem Schicksal. Halten wir also unseren Geist beweglich und schreiben ihm die höchste Kompetenz für unser Wohlbefinden zu, lässt sich damit eine Menge anstellen. Der Mensch nutzt nur ca. 10% seines Gehirns – ungenutzte 90% sitzen also auf gepackten Koffern und wollen mit uns auf Reise gehen.

Die Fülle an geistigen Dimensionen wird deutlich in der Sprache der Tibeter. Allein 20 verschiedene Begriffe existieren für das Bewusstsein. Der Buddhismus erforscht seit mehr als 2.500 Jahren den Geist; so wie wir in den westlichen Ländern schwerpunktmäßig die Materie erforschen. Diese geistige Fülle in unser materialistisches Weltbild zu integrieren, wäre eine unendliche Bereicherung!

In unserer heutigen globalisierten Welt können sich die verschiedenen Kulturen nicht mehr voneinander abschotten; Toleranz und Offenheit sind unabdingbar geworden. Wenn der eigene Weg zum Dogma erklärt wird, greift Intoleranz um sich, macht sich Fanatismus breit. Der Same für Gewalt und Krieg – im Kleinen wie im Großen – ist gelegt. Wir brauchen eine Spiritualität die frei ist von Ideologie und Angst.

Verweisen wir unser Ego auf seinen Platz und schenken unserer Seele Zeit und Raum! Kuby schreibt über die Seele: „Die Seele ist an Frieden und Freiheit interessiert. Sie will niemanden bevormunden, sie ist großzügig und tolerant.“ Jeder Mensch folgt seiner Seele auf ganz eigenem Weg. Sich darin zu bestärken, zu bereichern und zu ergänzen, würde die Welt ein schönes Stück friedlicher machen. Blicken wir also auf die Veränderung unserer Welt – nicht auf deren Untergang!

Ich wünsche Euch allen ein glückliches neues Jahr und viel Spaß am geistigen Abenteuer!

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